Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung / Verabschiedung am 11.05.2012

Stromäquivalent von 10.000 Windenergieanlagen wird in Deutschland gegenwärtig nicht genutzt! 

 

Das Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-G) soll verabschiedet werden. Der ORC-Fachverband e.V. fordert, dass Erzeuger von STROM aus ABWÄRME hierfür künftig das Recht zur Einspeisung in das öffentliche Energieversorgungsnetz sowie eine angemessene Vergütung für CO2-freie elektrische Grundlastenergie erhalten. (Offener Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages) 

 

   Prof. Dr.-Ing. Hans Jacobi

  Essen, den 24.04.2012  

 

"Uralt-Kraftwerke sollen Blackout verhindern"

 

Diese neue Warnung der Netzagentur wurde in der  "DIE WELT" am Freitag (11.05.2012) veröffentlicht. "Besonders in Süddeutschland fehlen gesicherte Netzkapazitäten, um Schwankungen bei der Windenergie auszugleichen". Aus diesem Grund schlägt die Netzagentur vor, den Immissionsschutz zu lockern, um Uralt-Kraftwerke - die wegen Ihrer hohen Umweltbelastungen vor der Stilllegfung stehen - weiterbetreiben zu können.  

 

In diesem Zusammenhang weist der ORC-Fachverband auf die seit langem geforderte Einbindung von CO2-freiem Strom aus Abwärme hin, welcher signifikant zur Stabilisierung des deutschen Energieversorgungsnetzes beitragen könnte, sofern für diesen die Zugangsbedingungen zum Netz geregelt würden.

 

Frau Merkel, Herr Röttgen, Herr Rösler! Energiewende ist möglich, helfen Sie unseren vorhandenen, umweltfreundlichen und kostengünstigen Energieressourcen  - im Zuge der Verabschiedung des Gesetzes zur Kraft-Wärmekopplung 2012 - den Netzzugang zu ermöglichen         

 

     ORC-Fachverband e.V. 

   Essen, den 13.05.2012